Linden-Apotheke
Unsere Erfahrung. Ihre Gesundheit. Ihre Apotheke.

Herzlich willkommen in der Linden-Apotheke in Quellendorf!

Mit unserem Sortiment und unseren Dienstleistungen haben wir uns auf unsere Patienten sorgfältig eingestellt.

Der Aufenthalt in unseren Apotheken soll so angenehm wie möglich sein.
Die Patienten bzw. Kunden stehen im Mittelpunkt unserer Tätigkeiten. In der Offizin stehen unseren Patienten eine Sitzmöglichkeit zur Verfügung, ebenso gibt es für unsere kleinen Patienten eine Spielecke. Unsere Schaufenster dekorieren wir z.T. selbst und gestalten sie abwechslungsreich mit jahreszeitlich passenden Themen.

Umgang mit den Patienten / Kunden und deren Versorgung
Wir vermitteln unseren Patienten das Gefühl, dass sie in allen Gesundheitsfragen und auch bei Problemen bei uns willkommen sind, da wir das Zentrum der Gesunderhaltung und des Wohlbefindens sind. Oberstes Gebot ist der persönliche, individuelle und fachkompetente Kontakt zu unseren Kunden, die pharmazeutische Therapiebegleitung sowie das gesundheitliche Wohl und die Zufriedenheit des Kunden. Besonderen Wert legen wir auf Diskretion.
Wir bedienen unsere Kunden stets freundlich und hilfsbereit.

Geschichte der Gottlöber-Apotheken

Geschichte Gottlöber Apotheke Die Marien-Apotheke in Bitterfeld wurde am 1. April 1930 von Herrn Apotheker Paul Glaß in der Hauptstraße 8 eröffnet. Nach dessen Tod übernahm sein Sohn Herr Oberpharmazierat Ernst-Günter Glaß als staatlicher Leiter die Apothekenführung. Nach der Wende 1990 privatisierte er die vorher staatliche Marien-Apotheke und leitete sie viele weitere Jahre.

Am 01.01.2009 übergab Herr OPhR Ernst-Günter Glaß die Apotheke an Herrn Ivo Gottlöber, Fachapotheker für Offizinpharmazie. Ab 01.01.2012 erfolgte die Übernahme weiterer Apotheken durch Herrn Apotheker Ivo Gottlöber. Zu einem war es die im Jahre 1995 durch Herrn Fachapotheker Hans-Jürgen Kamphausen im Stadtzentrum von Bitterfeld gegründete Apotheke am Kornhausplatz sowie die Linden-Apotheke in Quellendorf, geleitet von Frau Apothekerin Regina Arendt.

Anforderungen an uns selbst

Anforderungen Linden Apotheke Wir erfüllen unsere Aufgaben mit einem hohen Maß an Qualität, deshalb entwickeln wir überprüfbare Richtlinien ebenso wie Qualitätsstandards und handeln qualitätsorientiert und qualitätsverbessernd.
Wir betreiben eine aktive Kommunikation innerhalb des gesamten Teams, mit Patienten / Kunden sowie den Ärzten, dem Pflegepersonal und den Pflegediensten.
Wir werben mit Aktionen nach außen und sind bemüht, das Öffentlichkeitsansehen der Apotheken zu fördern und die Qualität der Apotheken nach außen zu dokumentieren: Freundlichkeit, Höflichkeit und Zuvorkommenheit verbunden mit unserer Fachkompetenz stehen dabei an erster Stelle.

Die Mitarbeiter unserer Apotheke tragen mit der Erfüllung und Sicherung der beschriebenen Qualitätsansprüche zur langfristig gesicherten wirtschaftlichen Grundlage der Apotheke bei, mit dem Ziel: Schaffung von langfristiger Zufriedenheit der Patienten / Kunden und einer dauerhaften vertrauensgestützten Patientenbeziehung, sowie die Sicherung eines festen Patientenstamms und der wirtschaftlichen Erfolgs durch Neukundenbindung.

Ökonomische Erfordernisse verpflichten alle Beschäftigten zum kostenbewussten Umgang mit den personellen und materiellen Ressourcen der Apotheke.
Alle Beschäftigten verstehen sich als zusammenhängendes Team und tragen etwas zum positiven Betriebsklima bei, damit sich alle wohl fühlen.
Kollegen werden nach Möglichkeit - es sei denn die Situation erfordert es - nicht zu Dritten kritisiert.
Grundsätzlich herrscht ein höflicher Umgangston, geprägt von Respekt und Verständnis füreinander.
Alle Beschäftigten treten nach außen als eine Einheit auf und tragen gemeinsam die Verantwortung für die Apotheken.

Wir verpflichten uns zur ständigen Erfüllung von Anforderungen.

Team der Linden-Apotheke in Quellendorf

Alexandra Storch
Carolin Schwind
Christine Tennert
Kristin Besen
Helga Hoffmann

Aktionen

Hier finden Sie in Kürze unsere aktuellen Aktionen.

Reservierung

Medikamente reservieren

Nutzen Sie den Service der Reservierung für Arzneimittel oder andere Waren unseres Apothekensortiments! Das erspart Ihnen Wartezeiten und unnötige Wege.

Ihre unverbindlich reservierten Arzneimittel / Produkte halten wir in der Apotheke bereit. Bitte beachten Sie, dass ggf. ein verbindlicher Vertrag zwischen Ihnen und uns erst dann zustande kommt, wenn Sie die von Ihnen reservierten Arzneimittel oder Waren unseres Sortiments in unserer Apotheke abholen.


Auch verschreibungspflichtige Medikamente können Sie reservieren. Bitte denken Sie dann daran, dass wir verschreibungspflichtige Medikamente nur gegen ein gültiges Rezept abgeben können. Halten Sie Ihr Rezept unbedingt bereit, wenn Sie Ihre Medikamente entgegennehmen.

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Leistungsumfang unserer Apotheke

  • Fachkompetente Abgabe von Arzneimitteln, Hilfsmitteln und anderen apothekenüblichen Waren sowie Artikeln der häuslichen Krankenpflege
  • Kontrolle des Blutdrucks, Blutzuckers und des Cholesterins
  • Verleih von Babywaagen und elektrischen Milchpumpen der Marke Medela, Blutdruckmessgeräte und Inhalationsgeräten von Pari
  • Anmessen von Kompressionsstrümpfen und Bandagen
  • Herstellung von patientenindividuellen Rezepturen
  • Versorgung mit Artikeln der Körperpflege sowie Baby- und Zahnpflege
  • Informationen zu Reiseimpfungen und Überprüfung der Haus- und Reiseapotheke 
  • Intensive Betreuung von Diabetikern
  • Schwerpunkt auf dem Gebiet der Homöopathie und Naturheilverfahren
  • Informationen zu Tee- und Arzneipflanzen
  • Inkontinenzversorgung
  • Schulungen des mittleren medizinischen Personals von Pflegediensten und Pflegeheimen
  • Fachvorträge vor Selbsthilfegruppen und Vereinen
  • Wir sprechen Englisch und Russisch

Besondere Qualifikationen und Zertifikate

  • Der Apothekeninhaber hat den Titel Fachapotheker für Offizinpharmazie erworben.
  • Pharmazeutische Therapiebegleitung liegt uns besonders am Herzen.
  • Durch selbstständige regelmäßige Fortbildung, um die sich jeder Mitarbeiter aktiv bemüht, entwickeln wir uns stets weiter. Als Hauptaugenmerk haben wir für die Fortbildung aller Mitarbeiter die Gebiete Homöopathie und Naturheilverfahren ausgewählt.
  • Das pharmazeutische Personal besitzt eine Zusatzqualifikation zum Anmessen von Kompressionsstrümpfen und Bandagen.



Wir verpflichten uns zur ständigen Verbesserung der Wirksamkeit unseres QM-Systems.

Rechtzeitig an Impfschutz denken

goodluz/Shutterstock: 24.08.2017

gesundheit informationen news
Für die Reise ins Ausland sind häufig zusätzliche Impfungen notwendig.

Reiselustige sollten sich gerade bei exotischen Reisezielen rechtzeitig über einen ausreichenden Impfschutz informieren. Welche Impfungen Sie auf jeden Fall brauchen.

Besonders häufig empfiehlt sich für Fernreisende eine Hepatitis-A-Impfung. Die hoch ansteckende Krankheit ist in Asien, Afrika sowie Zentral- und Südamerika weit verbreitet und wird vor allem durch verunreinigtes Wasser, Rohkost oder Meeresfrüchte übertragen. In tropischen Gebieten Afrikas und Amerikas lohnt sich eine Gelbfieber-Impfung. Die Gelbfieber-Symptome ähneln zunächst einer Grippe, in schweren Verläufen kann es auch zu inneren Blutungen kommen. Für Reisen in tropischen Gebieten ist ebenfalls eine Typhus-Impfung ratsam. Die Erkrankung äußert sich in Übelkeit, Fieber und in schweren Fällen einer Hirnhautentzündung.

Impfung gegen Tollwut lohnt sich in Asien und Afrika

In asiatischen Ländern wie Indien, Nepal und Afghanistan sowie Teilen Afrikas ist eine Tollwut-Impfung sinnvoll. „Kommt es zu einer Übertragung des Tollwut-Virus durch ein infiziertes Tier, beispielsweise durch einen Biss, ist die Krankheit für Ungeimpfte zu 100 Prozent tödlich“, weiß die Apothekerin Heidi Günther. „Die Impfung bietet einen guten Schutz, muss aber im Akutfall am ersten und dritten Tag wiederholt werden.“

In Ost- und Südostasien beheimatet ist die durch Mücken übertragene Japanische Enzephalitis, die teilweise mit schweren Komplikationen bis hin zum Tod verläuft. Auch gegen diese Erkrankung gibt es eine Impfung.

Impfungen gegen einheimische Krankheiten auffrischen

Neben Reiseimpfungen gegen exotische Krankheiten lohnt es sich auch, den Impfstatus gegen Krankheiten zu prüfen, die hierzulande beheimatet sind. Dazu zählen Tetanus, Diphtherie, Pertussis und Polio. „Die Impfungen gegen Diphterie und Tetanus beispielsweise sollten alle zehn Jahre aufgefrischt werden, denn beide Erkrankungen können lebensgefährlich sein. Die Kosten werden durch die Krankenkasse auch für Erwachsene übernommen“, erklärt Günther.

Quelle: Barmer GEK

Fit in der Schule durch Frühstück

Zurijeta/Shutterstock: 23.08.2017

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Wer das Frühstück morgens nicht ausfallen lässt, ist in der Schule konzentrierter und leistungsfähiger.

Eins von drei Schulkindern geht jeden Morgen ohne Frühstück aus dem Haus. Doch Experten warnen: Eine ausgewogene Mahlzeit vor und während der Schule ist notwendig für die körperliche und geistige Entwicklung.

In vielen Bundesländern beginnt derzeit das neue Schuljahr. Viele Schüler werden morgens dann wieder mit leerem Magen im Unterricht sitzen, wie eine aktuelle Studie der WHO zeigt. Demnach verzichten vor allem Teenager häufig auf Frühstück und Pausenbrot. „Das kindliche Gehirn benötigt jedoch konstant Energie, um einen ganzen Schulalltag zu bewältigen“, mahnt der Diabetologe Dr. Jens Kröger. „Außerdem bilden sich genau in diesem Alter auch die langfristigen Essgewohnheiten, die für die spätere Gesunderhaltung so wichtig sind“.

Mangelhaftes oder einseitiges Frühstück schadet Blutzuckerspiegel

Studien weisen darauf hin, dass der Verzicht auf Frühstück und Pausenbrot die Entstehung von Übergewicht befördert, da der niedrige Blutzuckerspiegel im späteren Verlauf des Tages mit Heißhunger-Attacken kompensiert werde. Mindestens ebenso schädlich ist ein einseitiges Frühstück, zum Beispiel in Form von Weißmehlprodukten und Süßigkeiten. Diese lassen den Blutzuckerspiegel rasch ansteigen, aber ebenso schnell wieder absinken. Folge dieser ungesunden Ernährung können neben einer reduzierten Fähigkeit zur Konzentration und Informationsaufnahme auch langfristige Erkrankungen wie Diabetes sein.

Kohlenhydrate, Ballaststoffe und Vitamine statt Zucker und Fett

„Für die erste Mahlzeit am Tag eignen sich besonders Vollgetreideprodukte und knackiges Gemüse oder frisches Obst und ungesüßte Milchprodukte“, weiß Kröger. Diese sollte in der Schulpause durch eine kohlenhydrat-, ballaststoff- und vitaminreiche Zwischenmahlzeit ergänzt werden. Als Durstlöscher sollten Wasser, Schorlen und ungesüßte Tees zuckerhaltigen Trinkpäckchen oder fettreichen Milchshakes vorgezogen werden.

Quelle: Deutsche Diabeteshilfe

Immer mehr Jugendliche abhängig

Deltaimages/Shutterstock: 22.08.2017

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Mädchen verbringen besonders viel Zeit in sozialen Netzwerken. Das kann schnell zu einer Sucht führen.

Der Anteil der Jugendlichen mit problematischer Computer- und Internetnutzung hat sich in den letzten Jahren fast verdoppelt. Präventions- und Hilfsprogramme sollen den Trend stoppen.

„5,8 Prozent aller Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren zeigen mittlerweile ein gestörtes Internet- oder Computerspielverhalten. Sie haben Schwierigkeiten, ihr Spiel zu kontrollieren und zeigen ‚Entzugserscheinungen‘ wie Aggressivität, Rückzug vom Alltag oder Depressionen“, warnt Marlene Mortler, die Drogenbeauftragte der Bundesregierung. Sie nimmt die Eltern in die Pflicht: „Wer selbst beim Abendessen das Smartphone oder Tablet nicht mehr weglegt, ist den Kids gegenüber wenig glaubwürdig und vermittelt sicherlich keine gesunde Online/Offline-Balance.“

Jugendliche müssen früh im Umgang mit Medien geschult werden

„In der Prävention exzessiver Mediennutzung ist es entscheidend, Jugendliche frühzeitig im bewussten Umgang mit Medien zu schulen und auf die damit verbundenen Risiken aufmerksam zu machen, um negativen Folgen wie Kontrollverlust und Vereinsamung entgegen zu wirken“, betont Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Dabei muss auch individuell auf unterschiedliche Abhängigkeitsrisiken eingegangen werden: So nutzen Jungen bevorzugt Computerspiele, während Mädchen ihre Zeit überwiegend in sozialen Netzwerken verbringen.

Hilfe wird eher im Internet als bei Beratungsstellen gesucht

Die LWL-Universitätsklinik Bochum bietet seit letztem Jahr den Online-Ambulanz-Service für Internetsüchtige (OASIS) an. Dieser wird laut Initiator Dr. Bert te Wildt rege genutzt: „Für Internetsüchtige ist die Hemmschwelle, sich im Netz selbst Hilfe zu holen, offenbar niedriger, als sich direkt an eine Beratungsstelle zu wenden. Mehr als 10.000 Nutzer haben bereits auf dem OASIS-Portal den Selbsttest gemacht, um herauszufinden, ob sie oder ein Angehöriger unter Internetsucht leiden. Das Internet birgt zwar eine Suchtgefahr, aber es kann andererseits auch sinnvoll therapeutisch nutzbar gemacht werden.“

Den OASIS-Selbsttest können Sie hier machen.

Quelle: BZgA

Gefahr fürs Herz: Luftverschmutzung

Fotos593/Shutterstock: 21.08.2017

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Die Schadstoffbelastung ist in deutschen Großstädten teilweise alarmierend hoch. Das schadet nicht nur den Atemwegen, sondern auch dem Herz.

Die anhaltende Luftverschmutzung in vielen Großstädten stellt eine große Belastung für Herz- und Lungenpatienten dar. Mediziner setzen sich daher dafür ein, dass für Stuttgart geforderte Diesel-Fahrverbot zügig umzusetzen.

„Nur durch eine rasche Verringerung der gesundheitsgefährdenden Luftverschmutzung insbesondere durch PKW- und LKW-Abgase mit ihren giftigen Stickoxiden, Feinstaub, Schwefeloxiden, Kohlenmonoxid und Schwermetallen können wir die Bevölkerung vor einer Gesundheitsgefährdung schützen“, warnt Dr. Thomas Münzel vom Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung. Der enorme Schadstoffausstoß, insbesondere von Diesel-Motoren, schadet vor allem Risikogruppen: Kindern, Schwangeren, älteren Menschen und chronisch Kranken, insbesondere Herz- und Lungenpatienten.

Luftverschmutzung kann zu Herzinfarkt führen

Neben Atemwegserkrankungen verursachen Autoabgase auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Feinstaub gelangt nach der Einatmung nämlich sofort in die Blutbahn und von dort in die Gefäßwand. Dies erhöht unter anderem das Risiko einer Arterienverkalkung (Arteriosklerose). Bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit können die Abgase des Straßenverkehrs die Entstehung eines Herzinfarkts befördern. Hierfür reicht bereits ein kurzer Kontakt mit den Schadstoffen.

Herz-Patienten sollten Luftverschmutzung möglichst ausweichen

Nicht nur in Stuttgart, auch in anderen Großstädten wie München und Hamburg liegt die Schadstoffbelastung insbesondere an vielbefahrenen Straßen deutlich oberhalb der Grenzwerte. Bei besonders hohen Werten sollten Risikogruppen sich so wenig wie möglich außerhalb des Hauses aufhalten, raten Experten. Joggern, Radfahrern und Spaziergängern in besonders belasteten Städten wird empfohlen, ihre Aktivität möglichst in Parks und Grüngürtel zu verlegen.

Eine interaktive Karte der im letzten Jahr besonders belasteten Regionen finden Sie hier.

Quelle: Deutsche Herzstiftung

Schluss mit Reizdarm

Africa Studio/Shutterstock: 19.08.2017

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Leiden sie häufig unter Bauchschmerzen und anderen Magen-Darm-Beschwerden, könnte ein Reizdarm-Syndrom die Ursache sein.

Blähungen, Verstopfung, Bauchschmerzen und Durchfall – liegt die Ursache für diese Magen-Darm-Beschwerden im Dunkeln, handelt es sich womöglich um das Reizdarm-Syndrom. Wie Sie schnell und schonend (be)handeln.

Bis zu 20 Prozent aller Deutschen (vor allem Frauen) leiden unter funktionellen Darmbeschwerden – das sind Beschwerden wie Blähungen, Bauchschmerzen und veränderter Stuhlgang, die sich nicht auf organische Krankheitsursachen zurückführen lassen. Halten sie länger als drei Monate an und beeinträchtigen die Lebensqualität des Betroffenen, sprechen Mediziner vom Reizdarm-Syndrom. Leiden auch Sie an solchen Beschwerden, besteht jedoch kein Grund zur Verzweiflung: Im Normalfall können Sie die Beschwerden in Eigenregie behandeln.

Hinweis: Kommt es zu ernsteren Begleiterscheinungen wie Fieber, ungewolltem Gewichtsverlust oder Blut im Stuhl, suchen Sie zeitnah einen Arzt auf.

Behandlung der Blähungen und Bauchschmerzen bei Reizdarm

Blähungen und Schmerzen im Unterleib sind nicht nur körperlich unangenehm, die Sorge vor übelriechenden „Winden“ kann auch das Sozialleben beeinträchtigen. Abhilfe schaffen Pflanzenextrakte wie Pfefferminze, Kümmel oder Kamille: Sie wirken spasmolytisch (krampflösend) und entblähend. Anwenden können Sie die Extrakte in Form von ätherischen Ölen. Beliebt ist daneben das Phytotherapeutikum Iberogast® mit bitterer Schleifenblume und acht weiteren Pflanzenextrakten.

Behandlung der Verstopfung bei Reizdarm

Studien weisen darauf hin, dass Quell- und Ballaststoffe gegen Verstopfung helfen können. Beachten Sie jedoch, dass nur lösliche Ballaststoffe, zum Beispiel Flohsamen oder Flohsamenschalen, bei entsprechend großer Flüssigkeitszufuhr wirken – unlösliche Ballaststoffe wie Kleie oder Leinsamen könnten die Symptome hingegen noch verschlimmern. Ist die Wirksamkeit der Ballaststoffe unzureichend, probieren Sie es mit Laxanzien (auch als Abführmittel bekannt). Besser verträglich sind einzelne Probiotika-Stämme, zum Beispiel Bifidobakterien, die besonders in Kombination mit Ballaststoffen Erfolg versprechen.

Behandlung des Durchfalls bei Reizdarm

Bei Durchfall helfen Ihnen ebenfalls Ballaststoffe. Flohsamen haben eine gute Wasserbindungskapazität und eignen sich daher für flüssige Stühle. Die Studienlage zu Probiotika ist zwar nicht eindeutig, aufgrund ihrer guten Verträglichkeit schadet ein Therapieversuch jedoch nicht. Zur kurzzeitigen Anwendung (maximal 2 Tage) hat sich der Arzneistoff Loperamid (Imodium® akut) bewährt: Er hemmt die Darmtätigkeit, wodurch Stuhlgang und Flüssigkeitsverlust vorübergehend zurückgehalten werden.

Langfristige Behandlungsoptionen bei Reizdarm

Während die genannten Therapien Ihnen nur vorübergehend Linderung verschaffen, gestaltet sich eine dauerhafte Verbesserung der Reizdarm-Beschwerden schwieriger. Die Zunahme des Syndroms in den letzten 30 Jahren sowie ihr Auftreten ausschließlich in westlichen Industrieländern legen nahe, dass wir es mit einer Zivilisationskrankheit zu tun haben. Das heißt: Eine Vermeidung von Stress, ungesundem Essverhalten, Bewegungsmangel und häufigem Antibiotika-Gebrauch könnte die funktionellen Magen-Darm-Beschwerden verringern. Daneben wird der Einfluss der Darmflora auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden zunehmend erforscht – hier könnten sich in naher Zukunft also weitere Therapieansätze ergeben.

Tipp: Reizdarm-Patienten leiden häufiger als die Normalbevölkerung unter Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Führen Sie daher ein Ernährungstagebuch, in das sie eintragen, wann und besonders nach welchen Speisen Beschwerden auftreten bzw. welche Speisen Sie gut vertragen.

Quelle: DAZ 13/2017

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